Achten Sie auf das richtige Spielzeug für Ihre Kinder
27.05.2011 von Kid
unter Baby Tipps
Die Kleinen sind auf der Welt und die Anfänge des Spielens beginnt. Dabei gibt es heutzutage eine Vielzahl an Spielsachen, die den Kleinen gegeben werden können. Jedoch sind nicht alle Dinge für die Babys geeignet. Schon zu Beginn des Einkaufs sollte über bestimmte Risiken nachgedacht werden, sodass es später zu keinen Problemen kommt. Unter anderem Portale wie Hilfreich geben wertvolle Informationen, worauf beim Einkauf geachtet werden soll.
Auf verschluckbare Bestandteile achten
Zum einen spielt die Größe und die Bestandteile des Spielzeugs eine entscheidende Rolle. Je kleiner die Spaßbringer sind, desto schneller können diese von den Babys verschluckt werden. Alle kleinen Kinder haben die Angewohnheit, Spielzeug in den Mund zunehmen. Um vor einer Erstickung vorzubeugen, sollte auf eine Mindestgröße geachtet werden. Dies bedeutet aber nicht, dass beim Spielen nicht aufgepasst werden muss. Eine gute Betreuung der kleinen Kinder beim Spielen ist sehr wichtig, da durch auch ein Lerneffekt vermittelt werden sowie vor Risiken geschützt werden kann.
Materialen
Auch die Bestandteile der Spielzeuge spielt ebenfalls eine bedeutende Rolle. Plastikspielzeug ist sehr verbreitete und bietet eine große Palette an Möglichkeiten zum Spielen und Ablenken. Neben Musikinstrumenten, Rasseln oder auch Autos gibt es unterschiedliche Arten, die die Kinder zum Spielen animieren. Jedoch sind Produkte aus Holz eine gute Alternative zu den herkömmlichen Spielzeugen. Naturprodukte sind umweltbewusst und enthalten keine giftigen Inhaltsstoffe, die sehr wichtig für die Gesundheit der Babys sind. Weitere Informationen erhalten Sie hier.
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Für Kinder besonders gefährlich: Meningokokken
25.05.2011 von Kid
unter Baby Hygiene
Meningokokken-Bakterien kommen in der Mundflora von vielen Menschen vor. Studien belegen, dass zwischen 10 und 30% der Menschen die Bakterien in der Mundflora haben aber nicht daran erkranken. Meningokokken Bakterien können häufig tödlich verlaufende Hirnhautentzündungen (Meningitis) und/oder Blutvergiftungen (Sepsis) auslösen. Dabei gelangen die Bakterien in die Lymphbahnen der Mundhöhle, vermehren sich dort, gelangen in das Nervenwasser und gelangen so an die Hirnhäute.
Der letale (tödliche) Verlauf einer Meningitis dauert meistens lediglich ein paar Stunden. 2008 gab es in Österreich immerhin 95 Erkrankungen die von den Meningokokken Bakterien ausgelöst wurden – zehn Krankheitsverläufe davon waren leider tödlich (Quelle: www.bmg.gv.at). Es gibt unterschiedliche Serotypen des Bakteriums: A, B, C, W135 und Y-Meningokokken. In Österreich sind die Bakterien der B und C Serotyps für 90% der Erkrankungen verantwortlich. Die anderen Typen treten hauptsächlich in einzelnen Staaten in Afrika und Südamerika auf.
Ansteckung mit Meningokokken
Meningokokken werden durch Tröpfcheninfektion (Husten, Niesen, Speichel, usw.) übertragen. Ca. 80% der Erkrankten sind unter 25 Jahre alt. Die am häufigsten betroffene Altersgruppe sind Säuglinge, weil Säuglinge ein noch verhältnismäßig schwaches Immunsystem haben. Die nächststark betroffene Altersgruppe sind die 14 – 18 Jährigen – was meistens daran liegt, dass sich Jugendliche in diesem Alter häufig in Jugendzentren, Schule, Sportvereinen, Diskotheken mit den Bakterien infizieren.
Krankheitsverlauf einer Menigokokken Erkrankung
Die ersten Symptome gleichen den Symptomen eines grippalen Infekts: Erkältung, Schnupfen, Kopf- und Gliederschmerzen, erhöhte Temperatur – bei einer Meningitis treten zusätzlich sehr starke Kopfschmerzen, hohes Fieber, Übelkeit und Erbrechen und Nackensteifigkeit auf. Bei einer septischen Ausbreitung der Meningokokken treten zusätzlich noch rote Flecken und Hautblutungen auf. Sollten diese Symptome auftreten, muss der Patient sofort in ein Krankenhaus eingeliefert, behandelt und isoliert werden. Unbehandelt führen nahezu 50% aller Meningokokken Erkrankungen innerhalb kürzester Zeit zum Tod. Die Inkubationszeit (Zeitpunkt von der Ansteckung bis zum Ausbruch einer Meningitis und/oder Sepsis) beträgt 2 bis 4 Tage. Wurde die Meningitis erkannt, wird der Patient auf der Intensivstation unter Isolierung mit Antibiotika (Penicillin und andere Wirkstoffe) und anderen starken Medikamenten behandelt. Die Isolierung muss bis zu 24 Stunden nach Therapiebeginn strikt eingehalten werden. Der nähere Bekanntenkreis und Angehörige müssen sich untersuchen lassen und werden prophylaktisch ebenfalls mit Antibiotika behandelt. Meningokokken Erkrankungen sind meldepflichtig.
Was kann man tun, um sich vor einer Meningokokken Erkrankung zu schützen?
Mittlerweile gibt es gegen den C-Stamm eine Meningokokken Impfung. Die Impfung sollte alle 3 – 4 Jahre erneuert werden. Gegen die anderen Serogruppen des Bakteriums gibt es noch keine Impfung. Impfen lassen sollten sich folgende Altersgruppen: Säuglinge und Kleinkinder, Kinder und Jugendliche und jeder Mensch, der niemand anderen infizieren will.
Weiterführende Informationen finden Sie im Internet bei Elternratgebern wie dem Elternhelfer.
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