Für Kinder besonders gefährlich: Meningokokken

25.05.2011 von Kid  
unter Baby Hygiene

Meningitis bei KindernMeningokokken-Bakterien kommen in der Mundflora von vielen Menschen vor. Studien belegen, dass zwischen 10 und 30% der Menschen die Bakterien in der Mundflora haben aber nicht daran erkranken. Meningokokken Bakterien können häufig tödlich verlaufende  Hirnhautentzündungen (Meningitis) und/oder Blutvergiftungen (Sepsis) auslösen. Dabei gelangen die Bakterien in die Lymphbahnen der Mundhöhle, vermehren sich dort, gelangen in das Nervenwasser und gelangen so an die Hirnhäute.

Der letale (tödliche) Verlauf einer Meningitis dauert meistens lediglich ein paar Stunden. 2008 gab es in Österreich immerhin 95 Erkrankungen die von den Meningokokken Bakterien ausgelöst wurden – zehn Krankheitsverläufe davon waren leider tödlich (Quelle: www.bmg.gv.at). Es gibt unterschiedliche Serotypen des Bakteriums: A, B, C, W135 und Y-Meningokokken. In Österreich sind die Bakterien der B und C Serotyps für 90% der Erkrankungen verantwortlich. Die anderen Typen treten hauptsächlich in einzelnen Staaten in Afrika und Südamerika auf.

Ansteckung mit Meningokokken

Meningokokken werden durch Tröpfcheninfektion (Husten, Niesen, Speichel, usw.) übertragen. Ca. 80% der Erkrankten sind unter 25 Jahre alt. Die am häufigsten betroffene Altersgruppe sind Säuglinge, weil Säuglinge ein noch verhältnismäßig schwaches Immunsystem haben. Die nächststark betroffene Altersgruppe sind die 14 – 18 Jährigen – was meistens daran liegt, dass sich Jugendliche in diesem Alter häufig in Jugendzentren, Schule, Sportvereinen, Diskotheken mit den Bakterien infizieren.

Krankheitsverlauf einer Menigokokken Erkrankung

Die ersten Symptome gleichen den Symptomen eines grippalen Infekts: Erkältung, Schnupfen, Kopf- und Gliederschmerzen, erhöhte Temperatur – bei einer Meningitis treten zusätzlich sehr starke Kopfschmerzen, hohes Fieber, Übelkeit und Erbrechen und Nackensteifigkeit auf. Bei einer septischen Ausbreitung der Meningokokken treten zusätzlich noch rote Flecken und Hautblutungen auf. Sollten diese Symptome auftreten, muss der Patient sofort in ein Krankenhaus eingeliefert, behandelt und isoliert werden. Unbehandelt führen nahezu 50% aller Meningokokken Erkrankungen innerhalb kürzester Zeit zum Tod. Die Inkubationszeit (Zeitpunkt von der Ansteckung bis zum Ausbruch einer Meningitis und/oder Sepsis) beträgt 2 bis 4 Tage. Wurde die Meningitis erkannt, wird der Patient auf der Intensivstation unter Isolierung mit Antibiotika (Penicillin und andere Wirkstoffe) und anderen starken Medikamenten behandelt. Die Isolierung muss bis zu 24 Stunden nach Therapiebeginn strikt eingehalten werden.  Der nähere Bekanntenkreis und Angehörige müssen sich untersuchen lassen und werden prophylaktisch ebenfalls mit Antibiotika behandelt. Meningokokken Erkrankungen sind meldepflichtig.

Was kann man tun, um sich vor einer Meningokokken Erkrankung zu schützen?

Mittlerweile gibt es gegen den C-Stamm eine Meningokokken Impfung. Die Impfung sollte alle 3 – 4 Jahre erneuert werden. Gegen die anderen Serogruppen des Bakteriums gibt es noch keine Impfung. Impfen lassen sollten sich folgende Altersgruppen: Säuglinge und Kleinkinder, Kinder und Jugendliche und jeder Mensch, der niemand anderen infizieren will.
Weiterführende Informationen finden Sie im Internet bei Elternratgebern wie dem Elternhelfer.

Bild stammt von:Mike Kiev – Fotolia

Toppits Frischhaltefolie im Praxistest

Testroom Advertorial

Ob die Toppits Frischhaltefolie hält was sie verspricht, soll ein kurzer Test feststellen. Beim Öffnen der Verpackung sticht sofort der Frischhalte-Ratgeber auf der Innenseite ins Auge. So können Aufbewahrungszeiten von Lebensmitteln immer direkt abgelesen werden. Aber wie sieht es mit dem Rest aus – auch so sinnvoll? Der Anfang der Folie war durch den Anfangfinder schnell entdeckt und abgezogen. Durch die integrierte Rollenhalterung lässt sich die Folie sauber ausrollen und verklebt nicht schon vor dem Abreisen.

Der Abriss über die in der Verpackung integrierte Abreissäge bedarf etwas Übung. Nur wenn die Folie gerade auf der Säge liegt, lässt sie sich sauber abtrennen. Andernfalls verklebt sie schnell und muss erst wieder geglättet werden.


Weitere Rezepte und Videos gibt es hier!

Und wie verhält sie sich im täglichen Einsatz?
Das verpacken von Gemüse und Lebensmitteln wie Käse, aufgeschnittene Zitronen oder Wurst funktioniert einwandfrei. Beim Verpacken einer halben Melone ist es schwierig, aufgrund der Flüssigkeit, ein dichtes Verpacken zu erreichen. Mit etwas Übung funktioniert das aber auch.
Bei Schüsseln oder Töpfen ist die Haftung sehr gut bis gut, bei bestimmten Materialien lässt sie jedoch zu wünschen übrig. Die Folie hat dann nicht den gewünschten Hafteffekt.

Dafür hat der Daueranfangfinder einen zu guten Hafteffekt. Er erfüllt zwar hervorragend seinen Sinn und der Anfang der Rolle ist gleich zur Hand, aber dafür bekommt man ihn fast nicht mehr abgelöst. Hier kommen Sie zur Toppits Website!

Baby Pflege

Baby Badetag, Foto:© Adam Borkowski - Fotolia.comBaby Pflege ist ein sehr wichtiges Thema. Was das Waschen angeht, so genügt im Bezug auf die Gesichtspflege bei Neugeborenen und kleinen Babys meist eine „Katzenwäsche”.
Cremereste, angetrockneter Schweiß und Milchreste lassen sich mit etwas lauwarmem, abgekochtem Wasser und einem weichen Einmaltuch leicht entfernen. Eine Baby Pflege mit Seife oder Waschlotionen ist nicht von Nöten.

Creme für die zarte Haut

Aber auch die dünne und zarte Babyhaut braucht Pflege. Nach dem Reinigen ist es deshalb wichtig die Babyhaut gut einzucremen. Speziell für die Baby Pflege gibt es spezielle Babylotionen. Die im Handel erhältlichen Babylotionen haben die Eigenschaft die Funktionen der Haut zu unterstützen und wurden alle dermatologisch getestet. Für ein bisschen “Baby-Wellness” kann man auch ätherische Öle im Zimmer ihren Duft verbreiten lassen, während man sein Baby massiert.

Haarpflege

Ein besonderer Teil der Baby Pflege ist die Pflege der Haare. Hier reicht es in den ersten Monaten aus, dieses alle paar Tage mit ein wenig warmem Wasser und einem weichen Schwamm zu wischen, um angetrockneten Schweiß zu entfernen. Milchschorf kann vorgebeugt werden, indem im Rahmen der Baby Pflege das Haar nach dem Waschen behutsam durchgekämmt wird. Ein mildes Baby-Shampoo sollte man erst verwenden, wenn die Babyhaare dichter geworden sind.

Zur Baby Pflege gehört natürlich auch das Schneiden von Fuß- und Fingernägeln

Hierfür sollte stets eine spezielle Baby-Nagelschere verwendet werden.

Pflege des Nabels

Besonderer Pflege bedarf auch die Pflege der Nabelschnur, die einst die Verbindung zwischen dem Baby und der Plazenta im Mutterleib darstellte. Die bei der Geburt abgeklemmte Nabelschnur fällt in der Regel in der Zeit zwischen 5 und 8 Tagen nach der Geburt ab. Im Rahmen des Heilungsprozesses bedarf diese Körperstelle besonderer Pflege. Bis zum vollständigen Abheilen sollte die Stelle durch eine regelmäßige Reinigung beim Wickeln mit Wasser gesäubert werden.

Weniger ist mehr

Keiner besonderen Pflege bei Babys bedürfen Mund, Nase und Ohren. Diese reinigen sich von selbst. Auch sollte die Baby Pflege mit Cremes nicht übertreiben werden, da sich dichte Filme auf der Haut auch belastend für das Baby auswirken können.

Foto: Baby Badetag, Foto:© Adam Borkowski – Fotolia.com

Babywindeln

08.10.2009 von  
unter Baby, Baby Hygiene

Baby windeln, Foto:© Anja Roesnick - Fotolia.com

Baby windeln, Foto:© Anja Roesnick - Fotolia.com

Säuglinge können ihren Abgang an Urin und ihren Stuhlgang noch nicht selbst kontrollieren. Die für Säuglinge verwendeten Babywindeln sind heute weitgehend Einwegwindeln.

Was ist eine Höschenwindel?

Eine weitere Bezeichnung für Babywindeln sind Höschenwindeln. Diese Art von Babywindeln bestehen aus einem Saugkern aus Zellstoffmaterial. Dieses ist mit einem Superabsorber angereichert und von einem Vlies aus Polyester umschlossen. Zum Verschließen sind an den Babywindeln Klebeverschlüsse angebracht. Babywindeln in Form der Einwegwindeln werden im Supermarkt in verschiedenen Packungseinheiten verkauft. Spezielle Gummizüge sorgen an einigen Babywindeln dafür, dass das Baby sich nicht im Hüftbereich wo die Windel eng anliegt aufscheuert. Bei der Verwendung von Babywindeln ist es insbesondere erforderlich, dass eine sorgsame Pflege des Intimbereichs des Babys vorgenommen. Feuchttücher und eine Creme, die Windeldermatitis verhindert, sind ein sehr wichtiger Aspekt im Rahen der Körperpflege beim Säugling. Gewechselt werden sollten Babywindeln auf jeden Fall nach der Einnahme von Nahrung, allerhöchstens aber nach 6 Stunden.

Geschichte der Babywindel

Die ersten Babywindeln in Form der Einwegwindeln gab es ab dem Jahr 1961, allerdings zunächst nur auf dem amerikanischen Markt. Dabei hatten die Babywindeln in dieser Form erst einmal einige Startschwierigkeiten. Wie schon in den 1950er Jahren, als die Vorgänger der heutigen Babywindeln durch die Amerikanerin Marion Donovan erfunden wurde. In Deutschland schwappte die Welle der Begeisterung für die Babywindeln in Form der Einwegwindeln im Jahr 1973 übers Land. Zuvor wurden die Kinder in Stoff- bzw. Mehrweg-Babywindeln gewickelt. Während die Einweg-Babywindeln in den Müll geschmissen werden, mussten die Stoff- bzw. Mehrweg-Babywindeln für die weitere Verwendung durchgewaschen werden. Hierzu wurden diese Babywindeln in einen großen Topf gegeben und ausgewaschen. Babywindeln dieser Art bestanden aus Baumwolle, Leinen und Wolle, aber auch aus Mischgewebe. Einen Schritt weiter zurückgehend in der Geschichte der Babywindeln wurden im Übrigen Blätter bestimmter Pflanzen, sowie Heu und Stroh, aber auch Tierhäute und Felle verwendet. Zurück in der Gegenwart: Ein Aspekt, der natürlich für die Mehrweg-Babywindeln spricht ist der, dass deren Verwendung die Umwelt schont.