Plötzlicher Kindstod – Risiko und Vorsorge

22.08.2011 von Kid  
unter Baby Pflege

KIndersicherheitEs ist wohl eines der schlimmsten Dinge, die im Leben eines Elternpaares passieren kann. Das eigene Baby liegt morgens leblos in seinem Bettchen und ist Tod. Der plötzliche Kindstod ist leider immer noch eine der häufigsten Todesursachen bei kleinen Kindern, die das erste Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Auch wenn die Zahlen der verstorbenen Kinder deutlich zurückgegangen sind, wurde das Problem und die Ursachen des plötzlichen Kindstod noch nicht gelöst.

Mama und Papa sind oft die Hände gebunden

Den Eltern der Kinder sind im Falle des plötzlichen Kindstodes meist die Hände gebunden. Sicherlich kann man jede Nacht am Bettchen des Babys sitzen und Wache schieben, aber auf Dauer hält das auch niemand durch. Oft sind es Kissen und Decke die während des Schlafens unbewusst über das Gesicht gezogen werden und somit einen Sauerstoffmangel auslösen. Männliche Säuglinge und Frühgeburten tragen laut Statistiken ein höheres Risiko für einen plötzlichen Kindstod. Der Kindstod ist häufig bei Kindern aufgetreten, die sich im vierten Lebensmonat befanden. Dies ist darauf zurückzuschließen, das die Babys mit diesem Alter aktiver werden und auch schon beginnen zu greifen.

Vorsorge beim Schlafen

Lassen Sie Ihr Baby das erste Jahr mit im Elternschlafzimmer schlafen, aber im eigenen Bettchen. Verzichten Sie auch auf große Kuscheltiere, die während des Schlafens mit im Bettchen liegen. Ebenso sollten Sie auf große flauschige Kissen verzichten. Als Alternative zu einer normalen Bettdecke können Sie ihr Kind auch im Babyschlafsack schlafen lassen. Rückenlage ist für Säuglinge die beste Schlafposition. Achten Sie auf die richtige Zimmertemperatur und auf eine rauchfreie Umgebung.
Stillen soll den Kindstod vorbeugen
Laut Studien soll Stillen den plötzlichen Kindstod vorbeugen. Das Ergebnis vieler Untersuchungen ergab, dass bei Babys, die gestillt wurden, der plötzliche Kindstod nur circa halb so oft eintritt als bei Babys, die überhaupt nicht gestillt wurden. Somit ist erwiesen, dass Stillen ein großer Faktor ist um dem plötzlichen Kindstod vorzubeugen. Lesen Sie mehr zum Thema Babys und den plötzlichen Kindstod auf www.eltern-ratgeber.info.
Foto stammt von: Gabees: Fotolia

Was tun bei Schreibabys?

03.03.2011 von Kid  
unter Baby Pflege

Dass Babys schreien, ist ganz normal. Durch das Schreien will Dir ein Baby mitteilen, dass irgendetwas nicht stimmt. Es geht um die Befriedigung der Grundbedürfnisse. Manche Babys schreien aber überdurchschnittlich viel und ohne ersichtlichen Grund. Eine medizinische Ursache wurde bereits ausgeschlossen. Haben diese Schreibabys einmal angefangen zu schreien, lassen sie sich kaum mehr beruhigen. Eltern fühlen sich dann oft hilflos und überfordert. Was kann man tun, um ein Schreibaby zu beruhigen?

Ursachen

Oft wird das übermäßige Schreien auf Verdauungsprobleme wie Dreimonatskoliken geschoben. Allerdings leiden nur ca. 11% aller Schreibabys wirklich an Verdauungsproblemen. Heute geht man eher davon aus, dass Schreibabys überfordert sind. Ein Schreibaby hat Probleme dabei, sein eigenes Verhalten zu steuern und findet keinen richtigen Schlaf-Wach-Rhythmus.

Beruhigung

Wenn sich ein Schreibaby nicht beruhigen will, wird oft hektisch zwischen verschiedenen Beruhigungsmethoden gewechselt. Dadurch regt sich das Baby noch mehr auf. Besser ist es, das Baby langsam in verschiedenen Stufen zu beruhigen. Schreit das Baby, solltest Du es nicht sofort auf den Arm nehmen, sondern erst einmal Blickkontakt herstellen. Schau Dein Baby einfach aufmerksam an. Nach einer gewissen Zeit kannst Du Dein Baby in ruhigem Tonfall ansprechen. Sprich langsam und beruhigend und nicht hektisch. Während dem Sprechen kannst Du eine Hand auf die Brust des Babys legen. Du solltest darauf achten, Ruhe auszustrahlen, auch wenn das bei einem schreienden Baby nicht leicht ist. Dein Verhalten färbt aber auf das Baby ab – es merkt, wenn Du nervös bist.
Hat sich das Baby noch nicht beruhigt, kannst Du seine Hände und Füße halten. Nach einer gewissen Zeit kannst Du anfangen, das Baby zu wiegen. Dabei kannst Du ihm auch einen Schnuller oder Deine Brust anbieten. Bleib geduldig und lass dem Baby etwas Zeit, um sich zu beruhigen. Das ist sicher leichter gesagt als getan, aber Dein Baby ist keine Maschine, die sich sofort beruhigt. Wenn Du mit Deiner Kraft am Ende bist, hilft es oft, wenn Du das Baby kurz alleine lässt und einmal tief durchatmest.

Methoden

Eine alte Methode, die Babys oft beruhigt, ist das Pucken. Dabei wird ein Baby eng in ein Tuch oder eine Babydecke gewickelt. Durch die Enge fühlt sich Dein Baby an die Enge und Geborgenheit im Mutterleib erinnert. Die eingeschränkte Bewegungsfreiheit hilft dem Baby dabei, äußere Reize auszublenden und entspannt einzuschlafen.
Hilft das alles nichts, solltest Du Dir professionelle Hilfe suchen. Ein vielschreiendes Baby ist kein Zeichen dafür, dass Du eine schlechte Mutter bist und irgendetwas falsch gemacht hast. Es ist vollkommen normal, dass Du irgendwann verzweifelt und wütend bist. Ein Experte kann Dir hilfreiche Tipps geben, mit denen Du Dein Baby beruhigen kannst. Frag Deine Hebamme oder den Kinderarzt. Es gibt in vielen Städten auch spezielle Beratungsstellen für Eltern von Schreibabys. Gib nicht auf sondern lass Dich beraten.

Foto: Yvonne Bogdanski – Fotolia

Behutsame Pflege ist das A und O

30.07.2010 von Kid  
unter Baby Pflege

Babypflege Foto: Anja Roesnick - Fotolia.comDie Pflege eines Babys ist eine Aufgabe mit der sich Eltern intensiv beschäftigen sollten. Die nötige Zeit für die Babypflege spielt dabei eine ebenso wichtige Rolle, wie die richtigen Pflegemittel. Die Babyhaut ist empfindlich und leicht reizbar. Daher muss darauf geachtet werden, dass schonende und gut verträgliche Mittel zum Waschen und Baden des Kindes benutzt werden. So können Neurodermitis und Hautausschläge verhindert werden und das Baby wird die Körperpflege angenehmer wahrnehmen und genießen.

Pflege und Waschen mit Vorsicht

Bei Pflege und Waschen des Babys sollte immer mit Vorsicht und behutsam vorgegangen werden. Die wichtigsten Bereiche auf die geachtet werden muss, sind die Haare, der Nabel und Finger- und Fußnägel. Gerade der Nabel ist ein Bereich der in den ersten Wochen noch nässen kann und verheilen muss. Hier ist besondere Vorsicht geboten und man sollte lediglich leicht mit einem Lappen und Calendula-Essenz aus der Apotheke den Bereich abtupfen. Kopf und Haare können mit lauwarmem Wasser vorsichtig gewaschen werden. Besonderes Augenmerk sollte den Fontanellen gelten, die in den ersten 12-24 Monaten noch anfällig für Verletzungen sind und erst später komplett zusammenwachsen.

Natürliche Pflege mit Calendula

Beim Thema Pflegeprodukt für das Baby gibt es eine große Auswahl an Herstellern, die sich auf die speziellen Anforderungen an Produkte für Kleinkinder spezialisiert haben. Die Calendula Serie von Weleda stellt in diesem Bereich eine Produktreihe mit rein natürlichen Inhaltsstoffen dar, die besonders auf Hautverträglichkeit und Pflege von Babys abgestimmt wurde. Bei Calendula handelt es sich dabei um die Ringelblume, deren Bestandteile als pflanzliche Öle in die Pflegeserie mit verarbeitet werden. Auch Sesam- und Mandelöl bilden Bestandteile der Calendula Produkte und schützen die Haut vor dem Austrocknen und verleihen Ihr ein seidig-zartes Gefühl.

Babys Haut versorgt von Kopf bis Fuß

Da Weleda Babyöl mit Calendula besonders schonend zur Haut ist und gleichzeitig viel Feuchtigkeit für die zarte Babyhaut spendet, gibt es für jeden Körperbereich das passende Produkt. Dermatologisch getestet und von Kinderärzten empfohlen, können Mütter sowohl die passende Waschlotion und Shampoo als auch Gesichtscreme und Pflegeöl für die Haut erhalten.

Baby Pflege

Baby Badetag, Foto:© Adam Borkowski - Fotolia.comBaby Pflege ist ein sehr wichtiges Thema. Was das Waschen angeht, so genügt im Bezug auf die Gesichtspflege bei Neugeborenen und kleinen Babys meist eine „Katzenwäsche”.
Cremereste, angetrockneter Schweiß und Milchreste lassen sich mit etwas lauwarmem, abgekochtem Wasser und einem weichen Einmaltuch leicht entfernen. Eine Baby Pflege mit Seife oder Waschlotionen ist nicht von Nöten.

Creme für die zarte Haut

Aber auch die dünne und zarte Babyhaut braucht Pflege. Nach dem Reinigen ist es deshalb wichtig die Babyhaut gut einzucremen. Speziell für die Baby Pflege gibt es spezielle Babylotionen. Die im Handel erhältlichen Babylotionen haben die Eigenschaft die Funktionen der Haut zu unterstützen und wurden alle dermatologisch getestet. Für ein bisschen “Baby-Wellness” kann man auch ätherische Öle im Zimmer ihren Duft verbreiten lassen, während man sein Baby massiert.

Haarpflege

Ein besonderer Teil der Baby Pflege ist die Pflege der Haare. Hier reicht es in den ersten Monaten aus, dieses alle paar Tage mit ein wenig warmem Wasser und einem weichen Schwamm zu wischen, um angetrockneten Schweiß zu entfernen. Milchschorf kann vorgebeugt werden, indem im Rahmen der Baby Pflege das Haar nach dem Waschen behutsam durchgekämmt wird. Ein mildes Baby-Shampoo sollte man erst verwenden, wenn die Babyhaare dichter geworden sind.

Zur Baby Pflege gehört natürlich auch das Schneiden von Fuß- und Fingernägeln

Hierfür sollte stets eine spezielle Baby-Nagelschere verwendet werden.

Pflege des Nabels

Besonderer Pflege bedarf auch die Pflege der Nabelschnur, die einst die Verbindung zwischen dem Baby und der Plazenta im Mutterleib darstellte. Die bei der Geburt abgeklemmte Nabelschnur fällt in der Regel in der Zeit zwischen 5 und 8 Tagen nach der Geburt ab. Im Rahmen des Heilungsprozesses bedarf diese Körperstelle besonderer Pflege. Bis zum vollständigen Abheilen sollte die Stelle durch eine regelmäßige Reinigung beim Wickeln mit Wasser gesäubert werden.

Weniger ist mehr

Keiner besonderen Pflege bei Babys bedürfen Mund, Nase und Ohren. Diese reinigen sich von selbst. Auch sollte die Baby Pflege mit Cremes nicht übertreiben werden, da sich dichte Filme auf der Haut auch belastend für das Baby auswirken können.

Foto: Baby Badetag, Foto:© Adam Borkowski – Fotolia.com

Hilfe bei den ersten Zähnchen

Zeig mir deine Zähne, Foto:© Joachim Schiermeyer - Fotolia.com

Zeig mir deine Zähne, Foto:© Joachim Schiermeyer - Fotolia.com

Kleinkinder brauchen Hilfe bei den ersten Zähnchen. Dabei ist der Zeitpunkt des Zahnens von Kind zu Kind sehr unterschiedlich.

Bei einigen Kindern sind die ersten Zähne bereits schon zum Zeitpunkt der Geburt vorhanden. Andere Kinder wiederum benötigen Hilfe bei den ersten Zähnchen erst im Alter von einem Jahr. Meist zeigen sich die ersten Zähnchen im Unterkiefer. Genau unterschiedlich wie der Zeitpunkt des Zahnens ist, so unterschiedlich ist auch die Art und Weise ihres Erscheinens. Das heißt Zähne erscheinen entweder gleich paarweise oder einzeln.

Die erste Hilfe bei den ersten Zähnchen benötigen Kleinkinder im Alter von sechs Monaten

In den kommenden Monaten kommen dann immer ein oder auch mal zwei Zähne aufeinmal dazu. Durchschnittlich hat ein Kind von einem Jahr 8 bis 10 Zähne. Alle Milchzähne – 20 Stück an der Zahl im Milchgebiss – sind dann meist mit 2 ½ bis 3 Jahren durchgebrochen.

Die ersten Zeichen des Zahnens

Die erste Hilfe bei den ersten Zähnchen benötigen kleine Kinder allerdings nicht erst mit dem Durchbrechen des Zahns, sondern schon einige Zeit davor durch vermehrten Speichelfluss.
Ein Quengeln der Kinder wegen leichter Schmerzen und auch auffallend roten Bäckchen sind in dieser Zeit in den Haushalten, in denen es kleine Kinder gibt in diesem Alter an der Tagesordnung. Einige Babys stecken in dieser Zeit ständig ihre Fäustchen in den Mund. Andere reagieren auf die Schmerzen mit Fieber und grippalen Infekten. Allerdings reagiert jedes Kind anders auf das Zahnen.

Abhilfe für die Schmerzen beim Zahnen

Hilfe bei den ersten Zähnchen kann ein ganz simples Hilfsmittel sein. Und zwar ein Beißring aus Gummi. Diesen gibt es auch mit Kühlgel, der vor der Benutzung aus dem Gefrierschrank geholt werden kann. Eine andere Hilfe bei den ersten Zähnchen kann auch in kühlendes und schmerzlindernde Gel, bzw. eine Salbe sein. Stattdessen kann der Kinderarzt aber auch ein homöopathisches Präparat verordnen. Eine sehr effektvolle Hilfe bei den ersten Zähnchen, wie sich immer wieder herausstellt.