35. Schwangerschaftswoche
16.08.2011 von Kid
unter Baby Schwangerschaft
In der Periode mit der 35 SSW (Schwangerschaftswoche) wird ein Arzt die schwangere Frau öfter sehen wollen, denn hier werden die Bewegungen und die Entwicklungen des Babys beobachtet.
Die Entwicklung des Babys
Im Idealfall spürt die Schwangere alle zwei Stunden circa zehn Bewegungen und diese können mit Hilfe von einem Notizbuch notiert werden. Werden keine Bewegungen wahrgenommen, dann muss sich Niemand gleich Sorgen machen, denn vielleicht sind die Bewegungen noch zu schwach. Wer den Schlaf- und Wachzyklus des Babys kennt, der kann die Bewegungen zählen, wenn das Baby aktiv ist. Werden nicht zehn Bewegungen innerhalb von zwei Stunden wahrgenommen oder falls sich das Bewegungsmuster innerhalb von drei bis vier Tagen deutlich ändert, dann kann ein Arzt aufgesucht werden. Bis zur 36. Woche wird etwas schneller an Gewicht zugenommen und deshalb ist eine fettarme und gesunde Nahrung mit viel Gemüse und Früchten wichtig. Dadurch wird Verstopfungen entgegengewirkt und Vitaminzusätze, Kalzium und Eisen in regelmäßiger Dosierung helfen, das Immunsystem von dem Baby zu stärken. Zusätzlich wird mit diesen Nährstoffen auch die Erholung nach der Geburt begünstigt.
Das Baby wächst schnell und das Gewicht liegt jetzt bereits bei 2,5 bis 3 Kilogramm und es misst circa eine Länge von 45 Zentimetern. In der 35. Woche wird das Hauptwachstum des Babys abgeschlossen, die Leber beginnt mit der Produktion von Reststoffen und die Nieren sind voll ausgebildet. Im Körper der Mutter hat das Baby nun weniger Spielraum für Bewegungen, doch dies hat keinen Einfluss auf die Anzahl der Bewegungen. Wer nun auch mit seinem spricht, der kann sicher sein, dass die Hörfähigkeiten jetzt voll ausgebildet sind. Gerade höhere Töne werden von den Babys beachtet und 99 Prozent aller in der 35. Woche geborenen Babys können außerhalb der Gebärmutter ohne Probleme überleben. Die Lungen sind fast ganz ausgebildet und das zentrale Nervensystem entwickelt sich noch.
Die Veränderung des menschlichen Körpers
Die Schwangere hat bis zu dieser Woche bereits elf bis dreizehn Kilogramm zugenommen. Manche haben Schwierigkeiten mit dem Atmen, denn das Baby übt eventuell Druck auf den Brustkorb aus. Dreht sich das Baby in die Geburtslage mit dem Kopf nach unten, dann ändert sich dies schnell. Leider befindet sich der Druck nun auf der Blase und es kann zu häufigerem Urinieren kommen. Drückt das Baby auf die Nervenbahnen, dann hat die Schwangere oftmals ein Kribbel- oder Taubheitsgefühl im Beckenbereich. Zu dieser Zeit treten häufig Schmerzen im Rücken, in der Hüfte und im Beckengürtel auf. Gegen die Schmerzen hilft dann häufiges ruhen und Entspannungsmethoden. Ansonsten verändert sich zu dieser Zeit die Form und Größe der Brüste, die Brustwarzen verdunkeln sich und es kommt zu Verstopfung, Verdauungsstörungen und Sodbrennen.
Foto: Hannes Eichinger – Fotolia
Was tun wenn Nachwuchs ansteht
16.06.2011 von Kid
unter Baby Schwangerschaft
Hurra, wir bekommen Nachwuchs! Das ist eine freudige Nachricht für viele Pärchen. Ein eigenes Kind gehört einfach zum perfekten Glück dazu. Ein eigenes Kind macht die kleine Familie erst einmal vollkommen. Obwohl man neun Monate Zeit hat, so ist diese Zeit oft knapp bemessen, wenn man bedenkt was man alles besorgen und einrichten muss, damit es das kleine Würmchen gut hat und sich wohl fühlt.
Was wird gebraucht?
Für den Anfang benötigt man eine Babyschale, welche als Tragemöglichkeit und gleichzeitig als „Autositz“ dient. Weiterhin benötigt man noch einen Kinderwagen, der darf gar nicht fehlen. Auch wenn Neugeborene noch klein und zerbrechlich erscheinen, so tut ihnen ein Spaziergang an der frischen Luft doch gut, sofern sie dick und warm eingepackt sind. Viele junge Mütter schwören auch auf einen Stubenwagen. Gerade am Anfang schlafen Babys sehr viel. Ein Stubenwagen sieht sehr schön aus und ist trotzdem kindgerecht. Außerdem ist er durch seine Rollen flexibel einsetzbar, somit hat man sein Baby immer in der Nähe.
Zur ganz persönlichen Ausstattung jedes Babys gehören viele Sachen, Windeln, eine Babybadewanne, ein Kuscheltuch und natürlich der Schnuller, auch Nuckel genannt. Dieser ist ganz einfach, hat aber eine riesengroße und wichtige Wirkung. Babys und Kleinkinder können damit ihr Saugbedürfnis befriedigen, gleichzeitig beruhigt das Saugen. Der Nuckel besteht aus einem Mundteil, welches meist aus Latex oder Silikon gefertigt ist. Das Mundteil ist an einem Schild befestigt, welches das Verschlucken verhindert.
Ein gemütliches Bettchen
Auch das Kinderzimmer oder Babyzimmer muss eingerichtet werden. Hier rein gehören ein Gitterbettchen, eine Wickelkommode und natürlich ein Kleiderschrank. Das Gitterbettchen muss so gestaltet werden, dass das Baby sich darin wohl-, geborgen und sicher fühlt. Besonders niedlich sind Baby Bettsets, welche aus allerlei Zubehör bestehen. Diese sind sowohl für Jungs in blau, als auch für Mädchen in rosa erhältlich. Wer es gern neutral mag, vielleicht in grün oder gelb, wird ebenfalls das passende finden.
Img.: Hannes Eichinger : Fotolia
Umstandsmode – für die schönsten neun Monate des Lebens
17.09.2010 von Kid
unter Baby Schwangerschaft
Mama werden ist der schönste “Umstand” den sich eine Frau vorstellen kann. Allerdings müssen auch Models hierfür ihre Figur opfern, doch die Vorfreude nach neun Monaten, wenn der Geburtstermin immer näher rückt. Und der Moment, in dem das Kind dann geboren wird ist unbeschreiblich schön und unvergesslich – für Vater und für Mutter. Was die Frau nach der Schwangerschaft dann allerdings in den Karton packen und auf den Speicher oder in den Keller stellen kann, ist die Umstandsmode. Hierbei handelt es nämlich um weit geschnittene Bekleidungsstücke, die genau dort ausgeformt sind, wo sich auch die Körper der Frau während der Frau enorm ausformt bedingt dadurch dass das Baby im Bauch der Frau im Laufe der Schwangerschaft wächst.
Umstandskleider können auch modisch sein
Während es moderne Umstandsmode inzwischen auch auf die Laufstege schafft, mussten sich die Schwangeren früher einfach mehrfach einige Kleidergrößen höher kaufen, wobei dies früher auch nicht so einfach war. Und etwas Modisches fanden die Schwangeren damals nun wirklich nicht. Heute allerdings befassen sich namhafte Designer mit dem Thema Umstandsmode. Luxuriöse und schöne Kleider tragen ist für die Schwangeren heute ein Wunsch, der sich leicht erfüllen lässt.
Soll nicht nur den Bauch verdecken
Jahren die Zeit des modischen Kleidens der Vergangenheit angehörte, sobald eine schwangere Frau ein bestimmten Stadium der Schwangerschaft erreicht hatte. Damals sah Umstandsmode noch so aus, wie es der Name vermuten lässt, umständlich. Zum Glück ist dieses leidige Kapitel der Umstandsmode längst Geschichte, denn Mode in Übergrößen hat die Laufstege der Welt erobert. Luxuriöse und schöne Kleider tragen, ist kein Traum mehr. Frauen dürfen heute zeigen was sie haben – einen kugelrunden Babybauch. Schließlich ist die Schwangerschaft etwas, was man nicht verstecken muss.
Auch wenn es um Bademode geht, muss sich die Schwangere von heute nicht mehr nach Größen umsehen, die ansonsten nur Frauen tragen, die ein Problem mit Übergewicht haben. Auch Bademode gibt es im Rahmen der Umstandsmode, die es heute auch in Onlineshops zu kaufen gibt.
Mit Spaß und ohne Stress zur Wunschfigur nach der Geburt
28.06.2010 von Kid
unter Baby Schwangerschaft
5 kg mehr, puh. Die müssen auf jeden Fall noch runter. Wer kennt das nicht? Die Waage bringt es ans Licht. Jetzt heißt es abnehmen. Aber wie? Kohlsuppendiät? Nudeldiät? Kartoffeldiät? Apfelessig? Es gibt so viel!
Kein Erfolg durch Tabletten
Doch auf dem Markt geistern nicht nur diverse Diäten herum, sondern auch sogenannte Fatburnerkapseln, oder Tabletten, die im Magen aufquellen, und so für ein schnelles Sättigungsgefühl sorgen. Dass diese Methoden oft nicht nur wenig Nutzen haben, sondern obendrein auch noch gesundheitliche Probleme verursachen können, sehen viele Konsumenten nicht. Einzig der schnelle Erfolg zählt. Die Gesundheit bleibt dabei auf der Strecke. Sobald die Kapseln oder Tabletten nicht mehr genommen werden, steigt das Gewicht wieder, und auch bei den verschiedenen Diäten bleibt der Jojo-Effekt oft nicht aus. Eine Diät alleine reicht eben nicht. Nach der Diät ernähren sich viele Menschen wieder “normal” und wundern sich dann, dass die Kilos wieder mehr werden.
Sport darf natürlich nicht fehlen.
In den Alltag integrieren
In den Alltag integriert, lässt sich auch das eine oder andere bewerkstelligen. Statt des Aufzugs mal die Treppe nehmen, mehr Wege zu Fuß gehen, mit dem Rad die Kinder vom Kindergarten abholen, mit dem Rad zur Arbeit oder zum Einkaufen fahren. Das alles sind Dinge, die schnell für mehr Bewegung sorgen.
Ernährungsumstellung heißt das Zauberwort für das dauerhafte Abnehmen. Das muss keine Radikalkur werden, ein paar kleine Änderungen reichen oftmals schon. Beispiel: Für drei Teile Obst und drei Teile Gemüse darf ein Teil Süßes gekauft werden. Macht man sich das zur Gewohnheit, lassen die Erfolge nicht lange auf sich warten.
Manchmal reicht es auch aus, keine Fertigprodukte mehr einzukaufen, und alles selbst zuzubereiten. Das macht in vielen Fällen nicht mehr Arbeit, als ein Tütchen Fix für aufzureißen und ins Essen zu schütten. Im Gegenteil. Essen wird wieder zum Genuss. Und das ist wichtig. Nur wer ein positives Gefühl für das Essen entwickelt, kann gesund abnehmen. Also einfach mal das Essen genießen.
Hausgeburt
22.09.2009 von
unter Baby, Baby Schwangerschaft, Baby Tipps, Geburt

Säugling, Foto:© michael hampel - Fotolia.com
Natürliche Entbindung in den eigenen vier Wänden
Laut Geburtshilfeverein QUAG findet in Deutschland nur bei 1 bis 2 Prozent % aller Geburten eine Hausgeburt statt. Dass eine Hausgeburt gewünscht ist, kann eine Schwangere gegenüber ihrem Frauenarzt äußern, denn in Deutschland besteht die freie Geburtswahl, wobei der Frauenarzt allerdings eine Hausgeburt auch ablehnen kann. Dies kann entweder den Grund haben, dass der Frauenarzt selbst keine Hausgeburten durchführt und an einen anderen Arzt oder eine Hebamme weiterleitet, welche außerklinische Entbindungen durchführen. Idealerweise allerdings wird eine Hausgeburt von dem Arzt oder der Hebamme durchgeführt, der die Schwangere über die Schwangerschaft hinweg betreut und Kenntnis über den Schwangerschaftsverlauf hat.
Keine Risikoschwangerschaft – Voraussetzung für eine Hausgeburt
Die Grundvoraussetzung für eine Hausgeburt ist eine medizinische, nämlich die, dass es sich um eine physiologische, also um eine „normale” Geburt handelt. Für den Fall, das eine Geburt problematisch verlaufen könnte, bzw. eine Risikoschwangerschaft vorliegt, ist eine Hausgeburt nicht möglich. Aber auch in dem Fall, dass unmittelbar vor oder gar während der Geburt Komplikationen auftreten bei Mutter und Kind, so kann die Geburt in ein Krankenhaus verlegt werden. Läuft hingegen alles nach Plan, so läuft eine Hausgeburt auf folgende Weise ab: Arzt oder Hebamme kommen ins Haus der werdenden Eltern und kontrollieren mit einem mobilen CTG-Gerät den Herzton des Kindes und die Wehentätigkeit.
Besser für alle Fälle gerüstet sein
Vor der Hausgeburt sollte sich die Schwangere und auch der Kindsvater von der Hebamme alle Vor- und Nachteile einer Hausgeburt erklären lassen. Dabei müssen die werdenden Eltern auch in einer schriftlichen Erklärung bestätigen, dass man sie über die Risiken einer Hausgeburt informiert hat. Ein Krankenhaus ist für den Fall der Fälle vorzuinformieren, falls es doch zu einer Einweisung kommt, die meist mit einem Notfall (bzw. einem Kaiserschnitt) verbunden ist. Finden Sie hier die perfekten Geschenke zur Geburt.
Hebamme
18.09.2009 von
unter Baby, Baby Schwangerschaft, Geburt

Hebamme und werdende Mutter, Foto:© Leah-Anne Thompson - Fotolia.com
Hebamme – ein uralter Beruf
Der Beruf der Hebamme ist schon sehr alt. Schon um das Jahr 117 herum erschien das erste Hebammenlehrbuch, geschrieben von einem gewissen Soranos. Ein Jahrhundert später brachte der griechischen Arzt Moschion eine Neufassung dieses Buches heraus. Obwohl eine Hebamme große Dienste tat, sahen sich die Angehörigen dieser Berufsgruppe im 14. Jahrhundert zunehmend der Hexenverfolgung ausgesetzt. Von der Kirche wurden Hebammen ab 1310 zur Taufe verpflichtet. Eine erste Hebammenverordnung gab es ab 1452, erstmals in Regensburg. In der Ulmer Hebammenverordnung von 1491 wurde erstmals erlassen, dass die Hebamme eine Ausbildung abzulegen hatte und durch einen Arzt geprüft wurde. Eine Hebamme ist heute im Deutschen Hebammenverband organisiert. In diesem Rahmen hat jede Hebamme die Möglichkeit in einer Arbeitsgruppe tätig zu sein. Sie ist entweder freischaffend oder in einem Krankenhaus oder eine Privatklinik angestellt. Aber auch als Freischaffende kann eine Hebamme Dienst im Krankenhaus tun. Der erste Hebammentag fand am 22. September 1890 statt. Daran beteiligten sich über 900 Frauen. Heute gibt es in Deutschland rund 18.000 Hebammen und Entbindungspfleger (den männlichen Trakt dieses Berufes). Eine Hebamme wird auch immer hinzugezogen, wenn es darum geht wenn die werdenden Eltern eine Hausgeburt wünschen.
Hebamme – Betreuung vor, während und nach der Geburt
Außer der Hilfe bei der Geburt selbst gehört zu den Aufgaben von einer Hebamme auch die Vorsorge und die Nachsorge, sowie das Erteilen von wichtigen Tipps hinsichtlich der Geburt selbst im Rahmen von so genannten Geburtsvorbereitungskursen, die entweder in den Räumlichkeiten in einem Krankenhaus stattfinden oder in der Hebammenpraxis.
Ausbildung Hebamme
Die Ausbildung zur Hebamme dauert drei Jahre und ist an eine der derzeit 58 Hebammenschulen in Deutschland gekoppelt, die wiederum einer Klinik mit Geburtsstation angeschlossen sind. Die dreijährige Ausbildung umfasst einen 1.600stündigem Theorieteil und einem 3.000stündigen Praxisteil. Der Theorieteil besteht aus den Bereichen Geburtshilfe, Anatomie, Physiologie und Pädiatrie. Die Schwangerschaftserinnerungen festhalten mit einem Babybauch Fotoshooting.
